Rund 50 Aussteller aus den Bereichen Casualwear, Green Glamour und Haute Couture zeigten vom 18. bis zum 20. Januar 2012 bei der zweiten Veranstaltung der In Fashion Berlin ihre Kollektionen im Radialsystem V.
„Die Messe ist super gelaufen, auch wenn es dieses Mal weniger Aussteller als bei der Debüt-Veranstaltung waren, da wir nicht dieselben Räumlichkeiten im Radialsystem V zur Verfügung hatten. So kam es auch, dass die In Fashion sowohl einen Ausstellungsraum im Erdgeschoss als auch einen im fünften Stock des Gebäudes hatte. Auch die größer werdende Konkurrenz während der Berlin Fashion Week hatte Einfluss auf die Zahl unserer Aussteller. Doch die In Fashion wird es auf jeden Fall weiter geben, denn dank unserer Location, der Exklusivität der Aussteller und der Zusammenarbeit mit dem Lavera Showfloor können wir uns von der Konkurrenz abheben und schauen zuversichtlich der nächsten Messerunde entgegen“, so Andrea Frahm gegenüber 1st-blue.
Konkrete Visitor-Zahlen werden nicht kommuniziert, aber die Frequenz sei konstant geblieben. „Die Besucher waren ungefähr so zahlreich vorhanden, wie zur Sommerveranstaltung. Da wir auf der In Fashion ein besonders Segment bedienen, können wir natürlich nicht mit den Zahlen der Bread & Butter mithalten, aber das wollen wir auch gar nicht“, so Andrea Frahm weiter.
Während ein Großteil der Aussteller ein positives Resümee ziehen kann, gibt es auch vereinzelte Kritik. „Das Brand Chapati ist das erste Mal auf der In Fashion vertreten und auch wenn die Location super ist und mir unser Stand sehr gut gefällt, ist die Messe doch ein wenig ab vom Schuss und nicht so gut besucht. Es fehlen spezielle Einkäufer“, verrät Stefanie Adler, Sales Managerin von Chapati, im Gespräch mit 1st-blue.
Auch Mirjana Luisa Goedicke, Marketing und Vertrieb von Nix, wünscht sich größeren Zulauf der Messe: „Es müssen mehr Kunden kommen. Die Plattform muss natürlich noch wachsen. Es wäre schön, wenn sich die In Fashion hält: Das Potential ist da, der Standort ist gut und die Organisation super, es wird sich hier wirklich um die Aussteller gekümmert. Aber wenn keine Kunden kommen, dann bringt das alles nichts. Trotzdem haben wir vor, wieder auf der In Fashion auszustellen.“
Jessica Reyes-Rodriguez, Chefdesignerin von Queen and Princess, hingegen konnte ein durchweg positives Fazit ziehen. „Ich verzichte lieber auf die Laufkundschaft und habe Kunden, die gezielt zu mir kommen. Queen und Princess wird auf jeden Fall auch im Sommer wieder auf der In Fashion Berlin ausstellen.“
In Fashion behauptet sich
/ 23.01.2012Trotz kleinerer Fläche, weniger Aussteller und mehr Konkurrenz durch andere Messen zeigt sich die In Fashion Veranstalterin Andrea Frahm zufrieden und verspricht: „Die In Fashion wird es weiterhin geben!“

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