Hugo Boss rät von Frasers-Angebot ab

  /  09.07.2026

Hugo Boss empfiehlt, das Übernahmeangebot der Frasers Group nicht anzunehmen. Der Preis von 38 Euro je Aktie ist aus Sicht des Konzerns nicht angemessen…

Hugo Boss positioniert sich gegen das freiwillige Übernahmeangebot der Frasers Group. Vorstand und Aufsichtsrat haben eine entsprechende begründete Stellungnahme veröffentlicht und sprechen sich einstimmig gegen die Annahme aus.

Der Angebotspreis von 38,00 Euro je Aktie spiegele die eigenständigen Perspektiven und das künftige Wertschöpfungspotenzial von Hugo Boss nicht angemessen wider, heißt es seitens des Konzerns. Der Preis entspreche dem gesetzlichen Mindestangebotspreis und basiere auf dem höchsten Preis, den Frasers in den sechs Monaten vor Veröffentlichung der Angebotsunterlage für Hugo-Boss-Aktien gezahlt hatte.

Frasers ist bereits Großaktionär bei Hugo Boss. Reuters zufolge hält die britische Handelsgruppe rund 26% an dem Modekonzern und will mit dem Angebot über die Schwelle von 30% kommen. Hugo Boss hatte bereits im Juni mitgeteilt, dass das Angebot nicht mit dem Unternehmen abgestimmt sei.

Key Facts
Unternehmen: Hugo Boss
Bieter: Frasers Group
Thema: Freiwilliges Übernahmeangebot
Angebotspreis: 38,00 Euro je Aktie
Empfehlung: Nicht annehmen
Begründung: Preis spiegelt Perspektiven und Wertpotenzial laut Hugo Boss nicht angemessen wider
Status: Vorstand und Aufsichtsrat empfehlen Ablehnung einstimmig
Einordnung: Frasers hält laut Reuters rund 26% an Hugo Boss

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