Hugo Boss büßt Gewinn ein

  /  09.03.2017

Hugo Boss muss 2016 einen Umsatz- sowie Gewinnrückgang hinnehmen. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern mit einem Pari…

Der Umsatz des Hugo Boss-Konzerns sank im Jahr 2016 um 4% auf 2,7 Mrd. Euro (2015: 2,8 Mrd. Euro), währungsbereinigt um 2%. Das EBITDA vor Sondereffekten ging um 17% auf 493 Mio. Euro (2015: 594 Mio. Euro) zurück und das Konzernergebnis lag mit 194 Mio. Euro um 39% unter dem Vorjahresniveau (2015: 319 Mio. Euro). Grund seien unter anderem betriebliche Aufwendungen in Höhe von 67 Mio. Euro für geplante Store-Schließungen.

Die Umsätze im eigenen Einzelhandel lagen 2016 um 2% über dem Vorjahreswert, flächen- und währungsbereinigt gingen sie um 6% zurück. Im vierten Quartal verbesserte sich die Entwicklung in allen Regionen, so dass der Rückgang auf vergleichbarer Fläche auf 3% begrenzt werden konnte. Die Umsätze im Großhandelsgeschäft lagen in lokalen Währungen um 9% unter dem Vorjahreswert, hauptsächlich aufgrund der Trennung von rabattgetriebenen Partnern in den USA. Mark Langer, Vorstandsvorsitzender: „2016 war für Hugo Boss kein einfaches Jahr. Wir haben aber schnell und konsequent auf das veränderte Umfeld reagiert und umfangreiche Maßnahmen eingeleitet, um unseren Kurs zu korrigieren. Die Neuausrichtung beginnt zu greifen, erste Erfolge werden sichtbar. Vor allem in China haben wir die Trendwende vollzogen. In diesem Jahr werden wir die im vergangenen Herbst beschlossene Weiterentwicklung unserer Strategie in konkrete Maßnahmen umsetzen. Wir passen unser Geschäftsmodell an das veränderte Kundenverhalten an. Mit der klaren Ausrichtung unseres Markenportfolios auf Boss und Hugo werden wir unsere Stärke im gehobenen Premiumsegment besser ausspielen können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass Hugo Boss nach dieser Phase der Stabilisierung wieder zu nachhaltigem und profitablem Wachstum zurückkehren wird.“

Für 2017 erwartet Hugo Boss eine weitgehend stabile Umsatzentwicklung auf währungsbereinigter Basis. Das EBITDA vor Sondereffekten wird sich im voraussichtlich innerhalb eines Korridors von -3% bis +3% gegenüber dem Vorjahr bewegen. Das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie sollten – vor allem aufgrund des Wegfalls von einmaligen Aufwendungen im Vorjahr – im zweistelligen Prozentbereich zulegen.

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