Hochwasser-Katastrophe: Marken spenden

  /  10.06.2013

Nicht nur Wohnhäuser sind von den Unwettern der letzten Woche betroffen, auch der Handel trägt Schäden davon. Einige Unternehmen sichern nun ihre Hilfe zu…

Die Überschwemmungen in Deutschland und Österreich nach den Unwettern der vergangenen Woche haben gravierende Schäden hinterlassen, tausende Menschen mussten aus den heimischen Orten evakuiert werden, diverse Geschäfte wurden durch die Flut beschädigt und noch immer ist das Ausmaß der Katastrophe nicht abzusehen. Unternehmen wie Clinton, S.Oliver, Brax und Sabu wollen nun mit sofortigen Hilfspaketen für Kunden und Handelspartner in den betroffenen Regionen den Wiederaufbau und Neustart vorantreiben.

Der Filialist S.Oliver sicherte seine Unterstützung zu und spendete rund 6.000 Kleidungsstücke im betroffenen Kolbermoor. „Wir sind bestürzt über die Ausmaße dieser Hochwasserkatastrophe. Wenn das Wasser in den Häusern fast alles vernichtet hat, dann mangelt es dort besonders an alltäglich wichtigen Dingen wie Nahrung, Trinkwasser und Kleidung“, so Thomas Steinhart, Managing Director und CFO bei S.Oliver. „Als uns der Hilferuf der Schule Kolbermoor ereilte, mussten wir nicht lange überlegen und handelten sofort. Mit unserer Kleiderspende möchten wir als bayerisches Familienunternehmen einen Beitrag dafür leisten, dass Hilfe direkt und schnellst möglich ankommt.“

Clinton hat im Zuge dessen einen internen Krisenstab eingerichtet, an den sich Kunden wenden können, um unter der Leitung des Sales Director D.A.CH., Jens Leppin, konkrete Sofortmaßnahmen zu erarbeiten und in Anspruch zu nehmen. „Seit Tagen erhalten wir mehr und mehr Anfragen von betroffenen Kunden nach Hilfsleistungen jeglicher Art“, so Leppin. „Mit jedem einzelnen von ihnen entwickeln wir nun ganz individuelle Hilfsmaßnahmen, die sofort greifen und zur schnellen Entspannung der Lage beitragen sollen.“

Viele Händler sind darauf angewiesen, Hilfe in Form von Sondervaluta, Stornierungen, Verschiebungen von Aufträgen oder andere Hilfsmaßnahmen in Anspruch nehmen zu können. So soll das Herforder Unternehmen Brax seinen in Deutschland und Österreich ansässigen Handelspartnern eine vierwöchige Sondervaluta auf alle Rechnungen der Vororder Herbst/Winter 2013/14 geben. Der unbürokratische Zahlungsaufschub sei bereits der Unwetterkatastrophe vor rund zehn Jahren auf „positive Resonanz“ gestoßen, daher habe sich das Unternehmen auch jetzt dazu entschlossen, heißt es laut Geschäftsführer Wolfgang Drewalowski.

Zudem sagte das Unternehmen seinen Geschäftspartner schnelle und unbürokratische Hilfe zu. „Wir haben umgehend reagiert und den betroffenen Kunden rückwirkend vier Wochen Valuta auf den Liefertermin Juni und vorausschauend auf den Liefertermin Juli gegeben“, so Mathias Eckert, Managing Director International Wholesale & Franchise.

Die Marke Mustang plant ebenfalls Unterstützungen für die Opfer des Hochwassers. So sollen im Spendenaktionszeitraum vom 12. bis zum 29. Juni 2013 3% vom Umsatz der Marke, welcher in den eigenen 43 Stores sowie den fünf Outlets und dem E-Shop in Deutschland erzielt wird, für die Betroffenen bereitgestellt werden. „Die Nachrichten und Bilder aus den Katastrophengebieten machen uns sehr betroffen. Auf der anderen Seite sind wir auch sehr beeindruckt von der Solidarität, die unser Land wieder zeigt – dem möchten wir uns gerne anschließen und sehen es als deutsches Unternehmen als eine selbstverständliche Pflicht, unseren Mitbürgern zu helfen“, so CEO Dietmar Axt. Die Spendengelder werden dem Bündnis Aktion Deutschland Hilft zur Verfügung gestellt.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.