H&M will Arbeitsbedingungen verbessern

  /  04.11.2015

Mithilfe eines Rahmenabkommens mit zwei Gewerkschaften will H&M für bessere Arbeitsbedingungen in den Zulieferbetrieben sorgen…

v.li.: Jyrki Raina (IndustriAll), Karl-Johan Persson (H&M) und Anders Ferbe (IF Metall)

H&M fokussiert die Verbesserung der Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern und arbeitet im Zuge dessen ab sofort mit den Gewerkschaften IndustriAll und IF Metall zusammen. Die Parteien haben ein Rahmenabkommen (Global Framework Agreement) unterzeichnet, mit dem Ziel, den Dialog zwischen Arbeitgebern und -nehmern in den Zulieferbetrieben zu verbessern. „Gut funktionierende Arbeitsbeziehungen, einschließlich Tarifverhandlungen, sind der Schlüssel zum Erreichen von fairen existenzsichernden Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen in unserer Lieferkette. Wir glauben, dass die Zusammenarbeit mit IndustriALL und IF Metall unsere bereits laufende Arbeit in diesem Bereich unterstützt“, erklärt H&M-CEO Karl-Johan Persson.

Ziel des Abkommens ist es unter anderem, Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu befähigen, Konflikte friedlich zu lösen – in erster Linie auf Fabrikebene. Daher umfasst die Vereinbarung die Errichtung von nationalen Begleitausschüssen, die zunächst für Länder wie Kambodscha, Bangladesch und Myanmar geplant sind. Zudem sollen Arbeiter das Recht bekommen, gesundheitsschädigende Tätigkeiten ablehnen zu können. 

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