H&M wehrt sich gegen die aktuellen Vorwürfe der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC), die die neueste Werbekampagne zur „Conscious“-Kollektion zum Anlass für eine Adbusting-Aktion genommen hatte. So sollte auf die „miserablen Arbeitsbedingungen und die viel zu geringe Entlohnung der Arbeiter in asiatischen Textilfabriken“ hingewiesen werden, in denen der Filialist Kleidung produzieren lasse.
H&M kontert nun, dass das Unternehmen selbst keine Fabriken besitze und daher prinzipiell auch keine Löhne an die Arbeiter dort zahle. Im Code of Conduct des Unternehmens sei jedoch festgelegt, dass die Zulieferbetriebe die vom Gesetz vorgeschriebenen Mindestlöhne zahlen müssen. Niedriglöhne seien aber generell ein Problem in vielen Produktionsländern, weshalb sich H&M dafür einsetze, diese Problematik anzugehen. So habe sich das Unternehmen beispielsweise im September 2012 mit der Regierung von Bangladesh auseinandergesetzt, um die Mindestlohn-Diskussion auf eine politische Ebene zu heben. Zudem wolle man den Dialog zwischen Arbeitern und Fabrikbesitzern verbessern und habe seit 2008 bereits Trainings für 570.821 Arbeiter organisiert, in deren Zuge ihnen ihre Rechte anhand von Kurzfilmen dargestellt werden.
Neben H&M geriet jetzt auch Zara in die Bredouille. Ein Teil der Ware soll in versteckten Nähereien von Arbeitssklaven gefertigt werden. Drei dieser illegalen Werkstätten sollen nun von der kommunalen Kontrollbehörde von Buenos Aires bei Razzien ausgehoben worden sein.
H&M weist Kritik zurück
/ 02.04.2013Die Werbeanzeige zur „Conscious“-Linie von H&M nahm die Kampagne für Saubere Kleidung zum Anlass für eine Gegenkampagne, um auf die Arbeitsverhältnisse in Asien aufmerksam zu machen. H&M kontert.

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