H&M will weiterhin in Bangladesch fertigen lassen, denn „nur so entstehen dort Arbeitsplätze“, erklärt Chef Karl-Johan Persson gegenüber der Welt am Sonntag. Man achte dabei als verantwortungsvolles Unternehmen darauf, dass die Lieferanten die Verhaltensmaßregeln beachten und arbeite hart daran, dass die vereinbarten Löhne gezahlt werden. 2012 habe sich Persson in Bangladesch mit Premierministerin Sheikh Hasina getroffen und im Gespräch auf Lohnerhöhungen gedrängt, die nun auch erfolgt seien. Die Bekleidungsindustrie dort biete vier Millionen Arbeitsplätze, die im Verhältnis zu anderen Jobs gut bezahlt seien. So sollen Textilarbeiterinnen ungefähr so viel verdienen wie Lehrer. Eigene Nähereien wolle man nicht betreiben, da die Produktion nicht das Kerngeschäft des Konzerns sei.
Auch bei steigenden Lohnkosten wolle H&M die Preise stabil halten; im Sinne der Nachhaltigkeit würde man dies zulasten der Marge in Kauf nehmen. Der Gewinn des Filialisten steige aufgrund der Expansion dennoch, im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres um 9%.
H&M: Produktion bleibt in Bangladesch
/ 14.04.2014Die Bekleidungsindustrie trage viel dazu bei, die Armut in Bangladesch zu lindern, so H&M-Boss Karl-Johan Persson. Deshalb lasse man auch weiterhin dort produzieren…

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