H&M mit Wachstum bei Bio-Baumwolle

  /  04.08.2014

Als weltweit größter Abnehmer von Bio-Baumwolle führt die schwedische Modekette H&M das Ranking derer an, die verstärkt zertifizierte Organic Cotton verwenden…

Mit einem Wachstum auf 10,8% im Vergleich zum Vorjahr (2012: 7,8%) festigt H&M die Führungsposition unter den weltweit größten Abnehmern zertifizierter Bio-Baumwolle und baut die Basis für das strategische Unternehmensziel, ab dem Jahr 2020 ausschließlich nachhaltige Baumwolle zu verwenden, aus. Bereits 2010 und 2011 führte die schwedische Kette das jährliche Ranking des Organic Cotton Market Reports an, belegte in 2012 dann den zweiten Platz. Jedes Kleidungsstück, welches mindestens 50% zertifizierter Bio-Baumwolle enthält, wird mit einem speziellen Etikett gekennzeichnet und vorher von unabhängiger Stelle geprüft.

„Wir gratulieren H&M zu der beeindruckenden Demonstration ihrer Vorreiterrolle. H&M ist ein wunderbares Beispiel für ein Unternehmen, das bedeutsame Veränderungen in der Textilindustrie herbeiführt. Mit der konstant anwachsenden Nachfrage nach Bio-Baumwolle sendet H&M ein wichtiges Signal an die Produzenten und macht nachhaltigere Mode gleichzeitig zugänglicher und begehrenswert für eine breite Zielgruppe“, sagt LaRhea Pepper, Managing Director bei Textile Exchange.

„Um unser ambitioniertes Ziel zu erreichen, schaffen wir eine wachsende Nachfrage nach zertifizierter Bio-Baumwolle, während wir zusätzlich in Better Cotton investieren und den Weg für recycelte Baumwolle bereiten. Alles in allem bedeutet das eine klare Verbesserung für Mensch und Umwelt und hat einen wirtschaftlichen Sinn“, so Henrik Lampa, H&M’s Environmental Sustainability Manager.

H&M ist bereits seit einiger Zeit aktiv in die Better Cotton Initiative (BCI) involviert und investierte zwischen 2011 und 2013 mehr als zwei Mio. Euro direkt in deren Fast Track Program. Zudem lancierte die Kette zu Beginn dieses Jahres erste Produkte aus recycelter Baumwolle, die aus Textilabfällen von Kunden gefertigt wurden und verfolgt damit langfristig das Ziel eines geschlossenen Textilkreislaufes.

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