H&M dementiert Ausbeutungsvorwurf

  /  30.10.2012

H&M wehrt sich gegen die Vorwürfe des Fernsehsenders TV4, Arbeiter in Kambodscha auszubeuten. Ein Subunternehmer der Bekleidungskette soll den Beschäftigten für 70 Arbeitsstunden in der Woche umgerechnet lediglich 58 Euro im Monat bezahlen.

Die im Rahmen einer Dokumentation des schwedischen Fernsehsenders TV4 erhobenen Vorwürfe gegen H&M, ein Subunternehmer der Modekette beute die Arbeiter in Kambodscha aus, werden nun von H&M-Chef Karl-Johan Persson dementiert. Sie seien vollkommen falsch, so Persson gegenüber der schwedischen Zeitung „Expressen“.

TV4 war laut Medienberichten auf Einladung von Hennes & Mauritz nach Kambodscha gereist, um vor Ort über die Arbeitsbedingungen zu berichten. Die Dokumentation erwecke den Eindruck, dass H&M Forderungen nach angemessenen Löhnen ablehne, berichteten schwedische Medien. Die Arbeitsbedingungen seien widrig, so soll ein Subunternehmer der Modehauskette den Arbeitern in Kambodscha umgerechnet lediglich 58 Euro im Monat für eine Arbeitszeit von 70 Stunden pro Woche zahlen. Laut Persson wolle H&M, dass alle Arbeiter besser bezahlt werden. Deshalb mache der Konzern auch Druck auf die Politik, um den Mindestlohn anzuheben.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.