Hertie kehrt zurück

  /  06.08.2012

Hertie soll zurückkehren, wenn auch nur im Internet. Die Warenhauskette musste 2008 Insolvenz anmelden und schloss im August 2009 die Türen der letzten Läden. Jetzt hat die HDK AG, hinter der Nils und Jan Klöker stehen, Hertie gekauft.

Die Warenhauskette Hertie will ein Comeback feiern – im World Wide Web. Im Internet findet sich auf der Hertie-Page bereits die Ankündigung „Bald geht es los! Top Eröffnungsangebote, Top Marken, Top Auswahl, Top Service“. Zudem gibt es dort die Möglichkeit, sich als Lieferant zu registrieren.

Hertie schloss am 15. August 2009 die Türen der letzten verbliebenen Standorte, nachdem das Unternehmen im Juli 2008 Insolvenz angemeldet hatte. Zu hohe Mieten seitens des Haupteigentümers Dawnay Day sowie Altlasten aus Karstadt-Zeiten seien der Grund dafür gewesen, dass Hertie auch nach einer Reduzierung der Store-Anzahl nicht bestehen konnte.

Jetzt hat die HDK AG, hinter der die Brüder Nils und Jan Klöker stehen, dem Insolvenzverwalter Biner Bähr von der Kanzlei White&Case Hertie abgekauft. Man wolle das Unternehmen als Online-Kaufhaus wiederbeleben – mit Vorbildern wie Amazon und Otto. Der Neustart soll laut Medienberichten zwischen Ende 2012 und Mitte 2013 stattfinden. Zum Kaufpreis wurden bislang keine Details genannt.

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