HDE warnt vor Nachfolgeproblematik

  /  08.01.2013

Jeder dritte Fachhändler steht laut HDE-Handelskonjunkturindex in den nächsten Jahren vor der Nachfolgeentscheidung, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern, 54% der Befragten wünschen sich dafür Hilfe.

Insbesondere kleinere, inhabergeführte Betriebe sind gut beraten, sich frühzeitig um die geregelte Unternehmensübergabe zu kümmern, doch auch größere Betriebe des mittelständischen Einzelhandels sehen sich nachdrücklich vor eine Nachfolgeentscheidung gestellt. Laut aktueller Ergebnisse des HDE-Handelskonjunkturindex (HANDELSkix) steht jeder dritte Fachhändler in den nächsten Jahren vor einer Nachfolgeentscheidung, rund 76% der Befragten sehen darin die größte Herausforderung, 54% wünschen sich sogar mehr Informations- und Hilfsangebote bei dem Thema.

Dabei deuten die HANDELSkix-Ergebnisse auf vielfältige Probleme hin, die die Nachfolgefrage erschweren. Aus Sicht der Händler (78%) wiegt die sinkende wirtschaftliche Attraktivität des Fachhandels am schwersten, das Hinauszögern der Entscheidung spielt für 54% ebenfalls eine zentrale Rolle. Zudem sollen der demographische Wandel (41,4%), familiäre Belange (37,5%) sowie mangelndes Wissen über die Thematik (36,1%) Gründe für derlei Schwierigkeiten sein.

„Auch wenn es kein einfacher Weg ist: Nur eine geregelte und geplante Übergabe oder genau festgelegte Notfallregelungen stellen den Weiterbetrieb über Generationen sicher und sind damit für den Fortbestand eines jeden Betriebes unerlässlich“, bewertet Olaf Roik, Leiter Volkswirtschaft und Marktdaten des HDE, die Ergebnisse.

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