HDE: Modernisierungsagenda für Wirtschaftsschwung

  /  02.10.2025

Der HDE sieht die Bundesregierung mit der Modernisierungsagenda auf dem richtigen Weg. Jetzt sei eine rasche Umsetzung gefordert, für positive Konsum-Impulse…

Mit der bei der Kabinettsklausur am 1. Oktober 2025 auf der Tagesordnung stehenden Modernisierungsagenda sieht der Handelsverband Deutschland (HDE) die Bundesregierung auf dem richtigen Weg. Vorhaben wie ein entschlossener Bürokratieabbau, eine effizientere und digitalisierte Verwaltung sowie bessere Rechtssetzung unterstütze der Verband ausdrücklich – und fordert nun die schnelle, konsequente Umsetzung.

„Die Modernisierungsagenda listet viele wichtige und überfällige Maßnahmen auf, um unsere Wirtschaft und den Einzelhandel wieder in Schwung zu bringen. Es ist eine gute Nachricht, dass die Bundesregierung nun beginnt, die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und für Wachstum anzugehen“, so HDE-Präsident Alexander von Preen. Der Digitalminister habe mit einem spürbaren Bürokratieabbau, dem Streben nach besserer Rechtsetzung und nach einer effizienteren Verwaltung „große Schmerzpunkte“ erkannt. „Ein schlanker und leistungsfähiger Staat ist die Grundvoraussetzung für eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Da macht die Modernisierungsagenda Hoffnung“, so von Preen. Gleichzeitig mahnt der HDE zu einer raschen Umsetzung. „Papier ist geduldig, die Umsetzung ist das Entscheidende. […]“, so der HDE-Präsident. Nur dann gebe es die Chance, positive Impulse für die Konsumstimmung auszulösen.

Die genannten Ziele, wie die Reduzierung der Bürokratiekosten um 25% und die Absenkung des Erfüllungsaufwands um 10 Mrd. Euro, sieht der HDE als ambitioniert, aber unumgänglich an. Als mindestens ebenso wichtig wird die Verhinderung neuer Bürokratie bewertet, das angekündigte Prinzip „One-in-two-out“ könnte dabei helfen. Die Etablierung von Praxischecks hatte der Verband bereits in der letzten Legislatur aktiv unterstützt. „Der Handel steht bereit, diesen Prozess weiter konstruktiv zu begleiten und seine Expertise einzubringen, damit aus den guten Absichten der Agenda spürbare Entlastungen für die Unternehmen und eine Stärkung der deutschen Wettbewerbsfähigkeit erwachsen“, sagt von Preen.

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