Guess gewinnt wieder gegen Gucci

  /  04.02.2015

Guess gewinnt seit sechs Jahren einen Rechtsstreit nach dem anderen gegen den italienischen Gegner Gucci. Dieser gibt allerdings noch immer nicht auf…

Gucci hat erneut ein Gerichtsverfahren wegen Markenrechtsverletzung gegen Guess verloren. Obwohl dies nicht die erste Niederlage ist, gibt sich das italienische Label kämpferisch. Man wolle bestimmt und unverzüglich Berufung gegen die Entscheidung der französischen Richter einreichen. Der Streit wurde bereits vor italienischen und amerikanischen Gerichten ausgetragen. Auch dort wurde zugunsten von Guess entschieden; man sähe keinerlei Markenrechtsverletzung, keine Anzeichen für Produktfälschungen oder unfairen Wettbewerb. Aus diesen Gründen hatte die italienische Marke geklagt und 55 Mio. Euro Schadensersatz von dem amerikanischen Konkurrenten gefordert. Bisher bleiben sie auf diesem angeblichen Schaden allerdings sitzen, da weder ihr Logo noch die typischen roten und grünen Streifen wirklich kopiert worden seien.

Im Falle des New Yorker Rechtsspruchs vor knapp zwei Jahren war Guess angehalten worden, Schadensersatz in Höhe von 4,66 Mio. Dollar zu zahlen, wohingegen die Klage auf 221 Mio. ausgelegt war. „Guess beabsichtigt weiterhin energisch, seine Markenrechte zu verteidigen. Die Taktik von Gucci ist nichts Geringeres als Mobbing“, so Paul Marciano, CEO von Guess, damals. Es gäbe globale Trends, denen Gucci wie jedes andere Fashion-Brand folge; sie würden sich in dieser Hinsicht keineswegs von Guess unterscheiden.

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