Als Online-Marktplatz in Hand der Nutzer möchten die Gründer hinter Fairnopoly eine faire Alternative zu den bestehenden großen Marktplätzen wie Amazon oder Ebay sein. Über die Ende vergangenen Jahres lancierte E-Plattform sollen ausschließlich Produkte unter anderem aus den Rubriken Accessoires, Bekleidung, Bücher, Filme, Freizeit, Gesundheit, Haus und Garten sowie Lebensmittel präsentiert werden, die unter fairen Arbeitsbedingungen hergestellt wurden, aus Bio-Material bestehen oder aber gebraucht sind. Da insbesondere im Technik-Segment fair gehandelte Waren schwierig zu beschaffen sind, wolle man den Aspekt der Nachhaltigkeit über das Angebot des Erwerbens von Produkten im Gebrauchtzustand abdecken. Künftig sollen darüber hinaus Dienstleistungen gehandelt werden können.
Drei Kernelemente stehen hinter dem Konzept: Das Unternehmensmodell will sich durch Genossenschaften (der Anteilswert eines Genossenschaftlers liegt minimal bei 50 Euro, maximal bei 10.000 Euro), Transparenz sowie die Förderung von verantwortungsvollem Konsum auszeichnen. Zugleich wolle man einen Beitrag zur Korruptionsbekämpfung leisten, in dem 1% der Einnahmen für dementsprechende Kampagnen und Organisationen gespendet wird. Wohin genau, das entscheiden sowohl die kaufenden als auch verkaufenden Nutzer des Markplatzes.
Mit dem Firmenuntertitel „Fairnopoly – Dreh das Spiel um“ wollen die Macher alle Benutzer in Anlehnung an das Gesellschaftsspiel mit Kapitalismusprinzip, Monopoly, zum Umdenken auffordern und zeitgleich zeigen, dass der Gemeinschaftsaspekt hierbei im Vordergrund steht.
Grüne Konkurrenz für Amazon?
/ 18.06.2014Fairnopoly heißt die Plattform, über die Konsumenten nachhaltige Produkte erwerben können. Künftig sollen zudem Dienstleistungen gehandelt werden…

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