Greenpeace: Proteste gegen Adidas

  /  30.05.2014

Schmutziges Spiel bei Adidas? Greenpeace fordert(e) das Unternehmen mit Protestaktionen erneut dazu auf, giftige Stoffe aus der Produktion zu verbannen…

„Adidas verdient Milliarden mit der Fußballweltmeisterschaft, hält aber seine Zusagen nicht ein“, sagt Manfred Santen, Chemie-Experte von Greenpeace. „Statt nur weitere Farben und Designs auf den Markt zu bringen, sollte Adidas endlich anfangen, sauber zu produzieren.“ Dieser Forderung haben Greenpeace-Aktivisten mit der Projektion eines giftigen Adidas-Schuhs mit der Botschaft: „Detox football NOW!“ am Morgen des 30. Mai 2014 am Versandzentrum in Neuenkirchen-Voerden/Rieste Nachdruck verliehen.

Am 31. Mai 2014 werden Aktivisten zudem in 35 Städten, hierzulande unter anderem in Berlin, Bochum, Dortmund, Hamburg, Frankfurt am Main, Köln sowie Paderborn, und zehn Ländern vor Adidas-Stores gegen die laut Greenpeace giftige Produktion des Konzerns protestieren. Kürzlich hatte die Umweltschutzorganisation einen Report veröffentlich, der aufzeigt, dass für die Herstellung diverser WM-Artikel des Sportartikelherstellers Gifte verwendet wurden. Laut Adidas gehe von keinem der genannten Produkte gesundheitliche Gefahr aus. Der Konzern hatte 2011 zugesagt, die Produktion umzustellen, um ab 2020 besonders gefährliche Gifte zu verbannen.

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