In einer Untersuchung im Rahmen der Detox-Kampagne konnte die Umweltschutzorganisation Greenpeace in mehr als 30 Produkten der Kollektionen von Adidas, Nike und Puma für die Fußballweltmeisterschaft 2014 giftige Chemikalien feststellen. Unter den mit gesundheitsschädlichen Nonylphenolen oder perfluorierten Stoffen belasteten Waren fanden sich Fußballschuhe, Shirts sowie Torwarthandschuhe. Vor allem ein Fußballschuh der Marke Adidas erreichte einen Spitzenwert von 14,5 Mikrogramm an giftiger Perfluoroctansäure (PFOA) pro Quadratmeter.
Aus diesem Grund steht insbesondere der Herzogenauracher Konzern in der Kritik. 2011 als Pionier im Zuge der Detox-Kampagne gestartet, verschanze sich das Unternehmen laut Greenpeace nur noch „hinter leeren Papierversprechen“. Die drei Sportausrüster verwiesen dagegen auf die Sicherheit ihrer Produkte. Eine Gefahr für Verbraucher bestehe nicht, da die festgestellten Befunde weit unterhalb gesetzlicher Vorgaben und Meldepflichten stünden.
Greenpeace: Chemikalien in WM-Kleidung
/ 19.05.2014Nicht zum ersten Mal konnten giftige Stoffe wie Nonylphenolen in Sportartikeln nachgewiesen werden. Nun zeigen sich auch WM-Produkte belastet…

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