Green Showroom feiert mit Jubiläumsedition

  /  14.07.2014

Die zehnte Ausgabe des Green Showrooms endete laut Veranstalter mit einem Besucherplus. Als Highlight galt die Fashion Show im Ballsaal…

Vom 8. bis zum 10. Juli 2014 zeigten 33 Aussteller ihre Kollektionen im Rahmen des Green Showrooms im Hotel Adlon-Kempinski. Laut Veranstalter verzeichnete die Exhibition eine höhere Besucherfrequenz im Vergleich zu den bisherigen Ausgaben, konkrete Zahlen werden nicht genannt. „In seiner zehnten Saison hat der Green Showroom eindrucksvoll seine besondere Rolle in der Riege der Modemessen unter Beweis gestellt. Als etablierte Plattform verbindet der Green Showroom wie keine andere Messe zeitgeistige Designs, progressive Geschäftskonzepte und glamouröse Fashion-Shows“, bilanziert Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies der Messe Frankfurt. „Fairness und Ethik sind wesentliche Herausforderungen für die Modeindustrie. Alle Unternehmen und Entscheider in der Branche haben das Thema derzeit auf ihrer Agenda. Unsere beiden Fachmessen Green Showroom und Ethical Fashion Show Berlin haben Vorreiter-Charakter. Sie zeichnen schon jetzt ein nachhaltiges Bild der Modeproduktion, das stetig an Relevanz gewinnt. Dabei führen die ausstellenden Labels eindrucksvoll vor Augen, dass Ethik und erstklassiges Design vereinbar sind“, erklärt er weiter.

Die Jubiläumsmodenschau fand laut Veranstalter starken Zuspruch. Vor rund 400 Besuchern wurden im großen Ballsaal Kollektionsteile von 19 ausstellenden Designern des Green Showrooms und der Ethical Fashion Show Berlin gezeigt. Zudem wurde das neue Raumkonzept gut angenommen. Saruul Fischer, Geschäftsführerin und Gründerin von Edelziege, gegenüber 1st-blue: „Berlin ist gerade zur Fashion Week immer wieder eine Reise wert. Wir haben uns auch sehr gefreut, dass der Green Showroom wieder ins schöne Ambiente des Hotel Adlon gezogen ist, diesmal jedoch mit neuem System: Die Labels waren nicht mehr in den separaten Suiten, sondern in größeren Räumen untergebracht. Das sorgte für eine offene und besucherfreundliche Atmosphäre. Leider musste diesmal das Mercedes-Benz Fashion-Zelt der Fußball-Fanmeile weichen; unseres Erachtens nach war das der Grund für die geringere Besucheranzahl als sonst, da die Entfernungen nun zu groß waren. […] Geordert wurde, zu unserer Freude, auch – allerdings hatten wir, nach Erfahrungswert, mehr erwartet.“

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