Die Ludwig Görtz GmbH will sich auf das profitable Kerngeschäft konzentrieren und stellt im Rahmen eines Restrukturierungskonzepts Vertrieb, Filialnetz sowie Verwaltung auf den Prüfstand. Das Hamburger Unternehmen soll so „zügig in die Gewinnzone zurückkehren“.
Das von den Geschäftsführern Thorsten Hermelink, Christian Moritz und Jörn Peters initiierte Konzept soll sich über die kommenden zwei Jahre erstrecken. Unter anderem soll die Trendlinie Görtz 17 an den Görtz-Markenkern herangeführt werden – im Hinblick auf Standorte, Shop-Gestaltung und Sortiment. Darüber hinaus will man das deutsche Filialnetz um etwa 30 von insgesamt 260 Standorten in Abhängigkeit von mietvertraglichen Gegebenheiten verkleinern; vor allem Görtz 17-Stores aus älteren Ladenbaugenerationen sowie kleinere Görtz-Filialen in betriebswirtschaftlich nicht mehr rentablen Lagen werden davon betroffen sein. Deren Mitarbeiter sollen mehrheitlich in die bestehenden Filialen übernommen werden. Zudem will das Unternehmen bis 2014 bislang zehn Neueröffnungen in Angriff nehmen.
„Wir erkennen die Notwendigkeit von Einsparungsmaßnahmen. Aber wir setzen uns entschieden dafür ein, dass die Lasten über alle Hierarchie-Ebenen angemessen verteilt werden und zukunftssichernde Maßnahmen mit Augenmaß, sozialverträglich und auf Basis der gewachsenen Görtz-Kultur erfolgen“, sagte Joachim Martens, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates zum aktuellen Verhandlungsstand.
Görtz führt Restrukturierungskonzept durch
/ 16.07.2012Görtz fokussiert das Kerngeschäft und plant im Zuge dessen in den nächsten 24 Monaten Filialschließungen und eine Heranführung der Linie Görtz 17 an den Markenkern des Unternehmens. So will man „zügig in die Gewinnzone zurückkehren“.

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