Deutschland rangiert laut Erhebungen im Rahmen der Studie „Global Retail E-Commerce Index“ der Unternehmensberatung A.T. Kearney in der Spitzengruppe der wachstumsstärksten E-Commerce-Märkte. Mehr als 800 Mrd. US-Dollar (etwa 737 Mrd. Euro) konnten im vergangenen Jahr über den Kanal Onlinehandel auf globaler Ebene umgesetzt werden, was einer Steigerung von 20% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Deutschland konnte in diesem Zeitraum einen Platz gutmachen und überholte Südkorea, blieb jedoch hinter den Ländern Großbritannien und Japan, die den dritten respektive vierten Platz besetzten, zurück. Auf Rang Zwei – und damit nicht mehr Spitzenreiter im Bereich E-Commerce – siedelte sich die Nation China an, die den Platz für den wachstumsstärksten Onlinemarkt USA räumen musste.
In den Vereinigten Staaten von Amerika profitierte der Internethandel insbesondere von der anziehenden Konjunktur im nördlichen Teil, aber auch offene Fragen bei den langfristigen makroökonomischen Rahmenbedingungen in China wie etwa Infrastrukturinvestitionen und Verbraucherausgaben schwächten das Wachstum des Onlinerivalen China. Gewinnen konnten die USA jedoch auch über eine ausgeprägte Multichannel-Strategie und die damit verbundene nahtlose Verbindung von Internet-Offerten mit dem stationären Handel.
