GfK: Verbraucher weniger optimistisch

  /  24.09.2015

Im September 2015 lässt der Konsumoptimismus der Deutschen laut GfK zum zweiten Mal nach. Alle drei Einzelindikatoren verlieren an Wert…

Der Konsumoptimismus der deutschen Verbraucher lässt auch im September 2015 laut GfK etwas nach. Das Konsumklima geht zurück, zum zweiten Mal in Folge, und der Gesamtindikator prognostiziert für Oktober 9,6 Punkte nach 9,9 Zählern im September. Auch in diesem Monat müssen die drei Indikatoren Anschaffungsneigung, Einkommens- und Konjunkturerwartung Einbußen hinnehmen. Die Konjunkturerwartung verliert dabei am stärksten. Der Indikator sinkt zum vierten Mal in Folge, diesmal um 10,2 Punkte. Mit 6,4 Punkten liegt er aber noch knapp über dem Vorjahresniveau. Unter anderem zeigen offenbar die internationalen Krisenherde im Nahen Osten, der Ukraine, aber auch die bestehenden Sanktionen für Russland ihre Wirkung. Hinzu kommt der in den letzten Wochen stark gestiegene Zustrom an Flüchtlingen nach Europa. 

Die Deutschen schätzen zum zweiten Mal in Folge ihre Einkommensaussichten weniger optimistisch ein als im Vormonat. Gründe dafür sind laut GfK zum einen die eingetrübten Konjunkturaussichten und zum anderen erwarten die Verbraucher, dass aufgrund des Flüchtlingszustroms die Arbeitslosigkeit steigen wird. Der Indikator sinkt um 5,8 auf 47,7 Punkte, liegt damit aber nach wie vor auf einem überaus hohen Niveau.

Im Zuge der Eintrübung der Konjunkturaussichten verliert auch der Indikator der Anschaffungsneigung 1,6 Punkte und geht auf 50,4 Zähler zurück. Obwohl es der vierte Rückgang in Folge ist, verzeichnet er gegenüber dem entsprechenden Zeitraum des Vorjahres aber noch ein Plus von 7,9 Punkten.

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