GfK: Stillstand beim Konsumklima

  /  27.03.2013

Im März 2013 herrscht eine uneinheitliche Verbraucherstimmung. Die Konjunkturerwartung steigt bereits den dritten Monat in Folge, Einbußen verzeichnen allerdings Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung.

Die Verbraucherstimmung zeigt im März 2013 keinen einheitlichen Trend. Während die Konjunkturerwartung leicht zulegt, sinken Einkommenserwartung und Anschaffungsneigung geringfügig. Für April prognostiziert der Gesamtindikator 5,9 Punkte nach ebenfalls 5,9 Zählern im März dieses Jahres.

Die Konjunkturerwartung steigert sich bereits zum dritten Mal in Folge. Nach einem Plus von 3,1 Zählern verzeichnet der Indikator aktuell 0,6 Punkte und klettert so zum ersten Mal seit Juni 2012 wieder über die Nulllinie, die den langjährigen Durchschnitt darstellt. Der erneute Anstieg zeigt, dass aus Sicht der Konsumenten nach der konjunkturellen Schwächephase des zweiten Halbjahrs 2012 eine moderate Erholung der Wirtschaft einsetzt. Die Unternehmen sind hier in ihrer Bewertung etwas verhaltener, wie der leichte Rückgang des Ifo-Geschäftsklimaindexes belegt.

Im Gegensatz zur Konjunkturerwartung muss die Einkommensstimmung Einbußen hinnehmen. Der Indikator weist mit 29,4 Zählern aber nach wie vor ein hohes Niveau auf. Zudem ist die Bilanz der Einkommenserwartung bis dato nach wie vor positiv. Den Zugewinnen von knapp 15 Punkten im Januar 2013 stehen bislang nur Verluste von etwa sieben Zählern in den beiden darauf folgenden Monaten gegenüber. Die ersten Tarifabschlüsse in diesem Jahr deuten laut GfK darauf hin, dass viele Beschäftigte mit realen Einkommenssteigerungen rechnen können.

Nahezu unverändert zeigt sich die Anschaffungsneigung. Der Indikator verliert im März nur 0,8 Zähler und weist nun 36,2 Punkte auf.

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