Nach dem guten Start ins Jahr muss die Verbraucherstimmung in Deutschland laut GfK im Februar 2017 einen kleinen Rückschlag hinnehmen. Für März liegt die Prognose für das Konsumklima bei 10,0 Punkten nach 10,2 Zählern im Februar. Der Regierungswechsel in den USA und die zuletzt deutlich gestiegene Inflation haben der überaus guten Konsumstimmung einen Dämpfer versetzt. Nach vier Anstiegen in Folge muss die Konjunkturerwartung erstmals wieder deutliche Einbußen hinnehmen und sinkt um 11,9 Zähler auf 9,7 Punkte. Damit sind die Gewinne aus den vergangenen vier Monaten wieder nahezu vollständig ausgeglichen. Dennoch liegt die Konjunkturstimmung immer noch sechs Zähler über dem Vorjahreswert.
Neben dem Konjunkturindikator verliert auch die Einkommenserwartung in diesem Monat und sinkt um 10,2 Punkte auf 48,1 Zähler. Damit liegt der Indikator nun wieder unter dem Vorjahreswert. Zu den Gründen für diese Entwicklung zählt die anziehende Inflation.
Im Sog rückläufiger Einkommensaussichten muss auch die Anschaffungsneigung Einbußen hinnehmen. Mit einem Minus von sechs Zählern fallen die Verluste jedoch vergleichsweise moderat aus. Aktuell weist der Indikator 51,6 Punkte auf. Im Vergleich zum entsprechenden Zeitraum des Vorjahres steht damit ein kleines Minus von gut einem Zähler zu Buche.
GfK: Konsumoptimismus lässt etwas nach
/ 23.02.2017Kleiner Dämpfer für die Verbraucher-Stimmung – laut GfK büßen Konjunktur- und Einkommenserwartung die Gewinne aus den Vormonaten wieder ein…

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