Das Konsumklima befindet sich laut GfK-Studie für Februar 2012 weiterhin auf Wachstumskurs. Während die Konjunkturerwartung sowie die Anschaffungsneigung geringe Verluste vorweisen, legt die Einkommenserwartung deutlich zu.
Obwohl der Indikator nach den Zuwächsen der letzten zwei Monate aktuell einen kleinen Dämpfer hinnehmen muss, bleibt die Konjunkturstimmung trotz eines Minus’ von 1,6 Punkten mit 5,9 Zählern im positiven Bereich. Somit liegt sie über ihrem langjährigen Durchschnitt von 0 Punkten. Die Ergebnisse zeigen zwar eine zusagende Grundstimmung, signalisieren dennoch, dass die Ereignisse um Griechenland und die damit verbundene Schuldenkrise in Europa auch für Deutschland nicht zu unterschätzende Risiken bereithalten können.
Der Indikator Einkommenserwartung verzeichnet mit einem Plus von 7,2 Zählern nun einen Wert von 41,3 Punkten. Damit konnte das ohnehin hohe Niveau noch einmal übertroffen werden. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Juni 2011 gemessen.
Nach dem Anstieg von 14 Punkten im Vormonat verbucht die Anschaffungsneigung im Februar 2012 einen Rückgang von 2,6 Zählern auf 39,2 Punkte. Zudem ist das Vertrauen der Verbraucher in die Stabilität der Währung und der Finanzmärkte im Zuge der Schuldenkrise nach Angaben der GfK deutlich zurückgegangen.
Der Gesamtindikator prognostiziert für März 2012 einen Wert von 6,0 Punkten nach 5,9 Zählern im Februar 2012. Das Konsumklima setzt damit die langsame, aber stetige Aufwärtsbewegung fort.
GfK: Konsumklima steigt leicht
/ 28.02.2012In der aktuellen Konsumklimastudie lassen sich leichte Veränderungen zum Vormonat verzeichnen. Während sowohl die Konjunkturerwartung als auch die Anschaffungsneigung geringe Einbußen hinnehmen müssen, steigt die Einkommenserwartung spürbar.

Entwicklung des Konsumklimaindikators der letzten Jahre
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