Gewinneinbruch bei H&M

  /  16.02.2012

Trotz eines leicht erhöhten Nettoumsatzes (109,9 Mrd. SEK) im Jahr 2011 muss H&M für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Minimierung des Nettogewinns von knapp 3 Mrd. SEK verzeichnen. Als Grund hierfür wird der ungünstige Wechselkurs der schwedischen Krone genannt.

Der Umsatz ohne Mehrwertsteuer von H&M belief sich in 2011 auf 109,9 Mrd. schwedischen Kronen (SEK) und ist somit etwas höher als der des Vorjahres (108,4 Mrd. SEK). Trotz dieses Anstiegs verzeichnete der schwedische Konzern einen Rückgang des Nettogewinns (15,821 Mrd. SEK) von knapp 3 Mrd. SEK. Dieser Verlust sei auf den ungünstigen Wechselkurs der regionalen Währung zurückzuführen, heißt es seitens des Unternehmens.

Auch beim operativen Ergebnis muss der schwedische Filialist Verluste verzeichnen, so beläuft es sich 2011 auf 20,379 Mrd. SEK, im Vorjahr waren es noch 24,659 Mrd. SEK. Betrachtet man hingegen den Umsatz inklusive Mehrwertsteuer in der Landeswährung verzeichnet H&M einen Anstieg von 8% im Vergleich zum Vorjahr, der gleiche Umsatz in anderen Währungen sank um 1%.

„H&M hält sich gut auf einem so umkämpften Markt. Wir erhöhten den lokalen Umsatz um 8% und haben weitere Marktanteile dazu gewonnen und das obwohl letztes Jahr eines der schwierigsten seit langer Zeit für den Mode-Einzelhandel war und zwar in vielen Ländern“, so der CEO des Unternehmens Karl-Johan Persson. „Die meisten Indikatoren deuten darauf hin, dass die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf vielen unserer Märkte auch im Jahr 2012 weiterhin hart bleiben werden“, fügt er hinzu.

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