Galeria schließt 52 Warenhäuser

  /  13.03.2023

Galeria soll im Zuge des Insolvenzverfahrens 52 Warenhäuser schließen müssen, das sind rund 40%. Etwa 5.000 Angestellte sollen davon betroffen sein…

Galeria soll von den aktuell 129 Warenhäusern mit rund 17.400 Beschäftigten 52 schließen müssen. Das würde rund 5.000 Angestellte betreffen. Galeria hatte Ende 2022 zum zweiten Mal seit April 2020, während des ersten Corona-Lockdowns, einen Antrag auf Schutzschirm-Insolvenz gestellt. Verhandlungen um Staatshilfe aus dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds der Bundesregierung, die zum dritten Mal beantragt wurde, waren zuvor gescheitert.

Bereits im November letzten Jahres hieß es, unter den aktuellen Rahmenbedingungen müsse das Filialportfolio „deutlich reduziert“ werden. Zunächst war von mindestens einem Drittel der Stores die Rede, die geschlossen werden sollten.

Zum 30. Juni 2023 stehen nun folgende 21 Standorte vor dem Aus: Celle, Coburg, Cottbus, Duisburg Düsseldorfer Straße, Erlangen, Gelsenkirchen, Hagen, Hamburg-Harburg, Hamburg-Wandsbek, Leipzig Neumarkt, Leverkusen, München Bahnhof, Neuss, Nürnberg Königstraße, Nürnberg-Langwasser, Offenbach, Paderborn, Regensburg Neupfarrplatz, Saarbrücken am Bahnhof, Siegen und Wiesbaden Kirchgasse. Zum 31. Januar 2024 folgen Bayreuth, Berlin-Charlottenburg, Berlin-Müllerstraße, Bielefeld, Braunschweig, Bremen, Darmstadt am weißen Turm, Dortmund, Düsseldorf Schadowstraße, Essen, Esslingen, Frankfurt Zeil, Hanau, Heidelberg Bismarckplatz, Hildesheim, Kempten, Krefeld, Leonberg, Limburg, Lübeck, Mönchengladbach, Oldenburg, Pforzheim, Reutlingen, Rosenheim, Rostock, Schweinfurt, Siegburg, Stuttgart-Eberhard-Straße, Viernheim Rhein-Neckar-Zentrum und Wuppertal.

Vor etwa zwei Jahren bedeutete das Insolvenzverfahren das Ende für rund 40 von damals 172 Filialen, was ebenfalls circa 5.000 Angestellte betraf.

Update, 16. März 2023: Galeria kann die Warenhäuser in Bayreuth, Erlangen, Oldenburg, Rostock und Leipzig aufgrund von Zugeständnissen seitens der Vermieter von der Schließungsliste nehmen. Damit werden nun 82 Filialen fortgeführt.

Update, 27. März 2023: Die Gläubiger stimmen dem Insolvenzplan und der Schließung der 47 Warenhäuser zu.

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