Die für Taschen aus LKW-Planen bekannte Marke Freitag erweitert das Repertoire um Bekleidung – aus einem selbst entwickelten Material aus Hanf und Flachs. Dieses soll ohne Ressourcenverschwendung, mit kurzen Transportwegen, ohne überflüssigen Einsatz von Chemie, zu fairen Bedingungen und ohne Rückstände biologisch abbaubar produziert werden.
Entstanden ist eine kleine Range, die eine Chino für Männer, ein Longsleeve, ein Shirt sowie ein Kleid umfasst. „Wir denken und handeln in Kreisläufen“, erklärt Markus Freitag die Unternehmensphilosophie. „Das zieht sich durch unser Leben. Vom Kompost im Garten bis zu unserem Lieblingstransportmittel, dem Velo. Und manchmal drehen wir uns auch im Kreis.“ Dass die in der Produktion und im Vertrieb tätigen Angestellten mit üblicher Workwear ausgerüstet werden, war den Brüdern schon lange ein Dorn im Auge und so suchten sie nach Alternativen. „Vor etwa fünf Jahren haben wir uns dann entschlossen, dies selbst in die Hand zu nehmen und Kleider für unsere Mitarbeiter von Grund auf selber zu entwickeln. Das war zwar ein logischer, aber auch ein ziemlich gewagter Entschluss“, so Daniel Freitag.
Die ersten Styles sollen ab November 2014 in die Shops kommen. Nach und nach sollen aus dem neuen Stoff auch Teile für weitere Produktgruppen, wie für das Kernsegment Taschen, entstehen.
Freitag macht Bekleidung
/ 03.09.2014Die Taschenmarke Freitag baut das Sortiment aus und startet im November dieses Jahres erstmals mit einer kleinen Bekleidungslinie…

Fotos: Lukas Wassmann
FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.
Noch kein Mitglied?
Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.