Ethical Fashion Show: positive Ausstellerresonanz

  /  13.05.2013

Die Ethical Fashion Show will im Juli erneut mit nachhaltigen Marken aufwarten – insbesondere mit Blick auf die jüngsten Ereignisse in Bangladesch und Pakistan. Die Anzahl der Brands soll zudem steigen.

Die nächste Edition der Ethical Fashion Show findet im Rahmen der Berlin Fashion Week vom 2. bis zum 4. Juli 2013 erneut parallel zum Green Showroom statt und will mit wachsenden Exhibitor-Zahlen aufwarten. „Ein sehr großer Teil der Aussteller vom Januar wird auch Anfang Juli wieder dabei sein. Hinzu kommen einige sehr interessante, neue Labels, so dass wir auch dieses Mal mit einer steigenden Ausstellerbeteiligung rechnen“, so Olaf Schmidt, Vice President Textiles & Textile Technologies des Veranstalters Messe Frankfurt. Im Rahmen der letzten Ausgabe, die erstmals als reine Fachveranstaltung deklariert war, zeigten 71 Marken ihre Kollektionen. Im kommenden Juli sind unter anderem Mud Jeans, Crusher, Ethos Paris, Feuerwear, Vingetorix und Sprouts neu dabei. Labels wie Alma&Lovis, Boombuz, Grand Step Shoes, Format, Harold’s, John W. Shoes, Kavat, Lanius, L’Herbe Rouge, Prancing Leopard, Recolution und Sey Jeans zeigen sich zum wiederholten Male.

Die Messe legt den Fokus auf Nachhaltigkeit. Nicht erst durch die jüngsten Katastrophen in Textilfabriken wie denen in Bangladesch geriet das Thema Arbeitsbedingungen in der Bekleidungsindustrie in den Fokus. Die Ethical Fashion Show Berlin will mit ihren Ausstellern Beispiele für vorbildliche Herstellungsprozesse aufzeigen. Auch das Vortragsprogramm fokussiert sich auf soziale Aspekte in der Modefertigung. So lädt die Fair Wear Foundation zur Premierenveranstaltung der Seminarreihe „WellMade“ ein, bei der die sozialen Standards in der Bekleidungsproduktion thematisiert und Lösungsansätze für eine sukzessive Verbesserung der Arbeitsbedingungen präsentiert werden. „Die vierte Ausgabe der Ethical Fashion Show Berlin wird stärker als je zuvor die Bedeutung und den Zeitgeist von Nachhaltigkeit in der Textilbranche ins Bewusstsein der Entscheider rücken“, so Schmidt.

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