Esprit verzeichnet Verluste

  /  16.09.2013

Seit dem Gang an die Börse vor rund 20 Jahren schreibt Esprit im Geschäftsjahr 2012/13 erstmals rote Zahlen, wie diese aussehen…

Die Modekette Esprit muss im Ende Juli ausgeklungenem Geschäftsjahr 2012/13 deutliche Verluste von rund 4,4 Mrd. Hongkong-Dollar (in etwa 430 Mio. Euro) hinnehmen. Der Konzernumsatz schrumpfte um 14% auf 25,9 Mrd. Hongkong-Dollar (knapp 2,5 Mrd. Euro), dabei sollen insbesondere der Rückzug aus Nordamerika sowie die Schließung unrentabler Geschäfte eine Rolle gespielt haben. Etwa 1.700 Vollzeitarbeitsplätze weltweit fielen in dieser Zeit weg.

Esprit-Chef José Manuel Martinez, der im vergangenen Jahr von Inditex zu Esprit wechselte, ist seither mit dem Konzernumbau betraut, den er auch weiterhin vorantreiben wolle. Die Kette betrieb Ende Juni 2013 weltweit circa 1.000 eigene Stores, die knapp 100 Neueröffnungen konnten die rund 150 Schließungen jedoch nicht aufwiegen. So flachte der Umsatzrückgang der konzerneigenen Läden in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres ab.

Bereits im September 2011 wurden Gesamtinvestitionen von mehr als 18 Mrd. Hongkong-Dollar (zum damaligen Kurs 1,7 Mrd. Euro) in das Unternehmen angekündigt, da der Konzerngewinn damals bereits erheblich eingebrochen war.

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