Esprit schließt sich Detox an

  /  07.12.2012

Der Bekleidungsfilialist Esprit hat sich der Detox-Kampagne der Umweltschutzorganisation Greenpeace angeschlossen und in Zusammenarbeit mit letzterer ein umfassendes Programm entwickelt.

Im Rahmen verschiedener Studien zum Thema „Giftstoffe in Textilien“ hat Greenpeace bei diversen Marken schädliche Chemikalien sowohl in Bekleidung als auch in der territorialen Umgebung verschiedener Produktionsfabriken feststellen können. Die Marke Esprit, in deren Warenherstellung ebenfalls Rückstände giftiger Chemikalien gefunden wurden, verpflichtete sich nun in einer offiziellen Stellungnahme auf der eigenen Homepage, der Greenpeace-Initiative Detox beizutreten.

In einer mehrmonatigen Zusammenarbeit haben das Unternehmen und die Umweltschutzorganisation ein umfassendes Programm entwickelt, gemeinsam die industrielle Freisetzung gefährlicher Chemikalien sowie schädlicher Hilfsmittel in der Textil- und Bekleidungsproduktion bis spätestens 2020 zu unterbinden und den Vorgängen innerhalb der Fabriken mehr Transparenz zu verleihen. Im Zuge dessen sollen dort beschäftigte Arbeitnehmer über die Gefahren informiert und aufgeklärt werden.

Neben der Detox-Kampagne unterstützt Esprit zudem die „Roadmap to Zero“-Initiative, die sich ebenfalls verpflichtet, bis 2020 die Abgabe gefährlicher Chemikalien vollumfänglich einzustellen. Ab April 2013 soll eine Liste aller schädlichen Substanzen innerhalb der Produktionszyklen jährlich veröffentlicht werden.

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