Esprit kündigt Sponsorenvertrag

  /  27.05.2013

Die Esprit-Arena trägt ihren Titel nicht ohne Grund, seit Anfang Mai 2013 hat jedoch der Namensgeber die Zahlungen an die Betreibergesellschaft eingestellt...

Seit Anfang Mai dieses Jahres zahlt der Namensgeber der Esprit Arena nicht mehr für das Düsseldorfer Stadion, das zunächst einen Sponsoring-Vertrag mit der Marke bis 2014 hatte. Noch ist auf der Internetseite sowie auf Schildern und Bannern innerhalb der Arena der Markenname zu finden, die Betreibergesellschaft sehe auch keine Notwendigkeit, dieses zu ändern.

Ein Gremium hatte in einer Ende April angesetzten Sondersitzung beschlossen, nicht nur auf die Einhaltung des vorliegenden Vertrages zu bestehen, sondern zudem eine Option aus der Vereinbarung zu ziehen, dass diese um weitere fünf Jahre – sprich bis 2019 – verlängert werden kann. „Wir werden alle Mittel ergreifen, die notwendig sind, die Interessen der Gesellschaft und damit der Bürger und Bürgerinnen der Landeshauptstadt als Steuerzahler durchzusetzen“, heißt es seitens der DüsseldorfCongress Veranstaltungsgesellschaft mbH auf Anfrage.

Für die vorzeitige Kündigung gibt es laut Medienberichten zwei Gründe: Einerseits soll der Betreiber gegenüber Esprit vertragliche Pflichten verletzt, anderseits die jährliche Zahlungsrate von 800.000 auf 1,4 Mio. Euro seit dem Aufstieg der Fortuna in die Bundesliga erhöht haben. Streitpunkt sei zudem die Werbung in und an der Multifunktionsarena gewesen, die anlässlich des Eurovision Songcontests anstelle der Markenlogos angebracht worden sei. Zu den Vorwürfen wollte sich die Veranstaltungsgesellschaft mit Rücksicht auf das schwebende Verfahren nicht äußern.

Am 30. Oktober 2013 soll das Landgericht klären, welche Maßnahmen in Kraft treten.

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