José Manuel Martínez, der Chef des Filialisten Esprit, soll den Konzern laut Manager Magazin mit einem grundlegenden Umbau retten und zudem zur zweiten Jahreshälfte Positionen im Vorstand austauschen oder strukturell verändern zu wollen. Im Zuge dessen wolle man die bislang getrennten Vorstandsressorts für Retail und Wholesale abschaffen, so habe der ehemalige Retail-Vorstand Gert van de Weerdhof seinen Posten bereits geräumt. Arndt Brockmann, neues Mitglied im Esprit-Vorstand und früherer Deutschland-Chef des spanischen Textilkonzerns Inditex, käme künftig die Aufgabe zu, speziell den deutschen Markt zu betreuen und so 40% des Umsatzes zu verantworten.
Es seien Umstrukturierungen im Gange, auch in personellen Fragen müsse man sich noch einig werden, heißt es auf Nachfrage seitens des Unternehmens. Näher wolle man sich dazu zum jetzigen Zeitpunkt jedoch nicht äußern.
