Elektronische Bezahlsysteme legen zu

  /  28.03.2012

Elektronische Bezahlsysteme wie ClickandBuy und PayPal sind auf dem Vormarsch. Auch wenn der Kauf auf Rechnung immer noch die von Verbrauchern am häufigsten genutzte Zahlmethode ist, musste sie im Vergleich zum Vorjahr Prozentpunkte einbüßen.

Der Kauf auf Rechnung ist mit rund 37% zwar nach wie vor das am meisten genutzte Bezahlverfahren im interaktiven Handel in Deutschland, die elektronischen Bezahlsysteme wie ClickandBuy, Giropay, PayPal und Sofortüberweisung.de liegen mit 36% aber nur noch ganz knapp dahinter. Während der Kauf auf Rechnung im Vergleich zum Vorjahr ein Minus von drei 3% hinnehmen musste, konnten sich die elektronischen Bezahlformen um 10% steigern. Alle weiteren Bezahlwege verzeichneten im Vergleich zum Vorjahr ein Minus. So hat die Kreditkarte zurzeit einen Anteil von 14% (Vorjahr: 15%) und die Vorauskasse einen von 8% (Vorjahr: 13%).

Betrachtet man die Nutzung der verschiedenen Zahlungswege demographisch, fällt auf, dass Männer die modernen Bezahlsysteme mit 39% häufiger nutzen als Frauen mit 33%. Auch die Kreditkarte wird von den Herren (20%) mehr als doppelt so oft verwendet wie von den Damen (9%). Letztere bevorzugen weiterhin den Kauf auf Rechnung (44%), den Männer mit 30% deutlich seltener nutzen.

Zudem ist auffällig, dass jüngere Käufer (bis 39 Jahre) am häufigsten die elektronischen Bezahldienste wählen (38%), während für Verbraucher ab 40 Jahren der Kauf auf Rechnung die am häufigsten genutzte Option ist (40%). Elektronische Zahlungsmittel sind aber auch hier auf dem Vormarsch: Waren es im Vorjahr noch 25%, sind es jetzt bereits 34% der Verbraucher ab 40 Jahren, die diese Wege einschlagen.

Zu diesen Ergebnissen führte die zweite Online-Umfrage von rund 1.000 Personen zum Thema Bezahlmöglichkeiten im interaktiven Handel vom Bundesverband des Deutschen Versandhandels e.V. und der Creditreform Consumer GmbH.

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