Eine Mrd. Euro Umsatz für Adidas

  /  05.03.2015

Im Geschäftsjahr 2014 erreichte die Adidas Group in den D.A.CH.-Ländern erstmals die Grenze von einer Mrd. Euro Umsatz…

Die Adidas Gruppe hat in Deutschland, Österreich und der Schweiz im Jahr 2014 in den D.A.CH.-Ländern einen Gesamtumsatz von einer Milliarde Euro erzielt. In Deutschland konnte das Unternehmen aus Herzogenaurach den Umsatz um 15% steigern. Insbesondere die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien und das Deutschland-Trikot hätten zum Erfolg beigetragen: Insgesamt verkaufte der DFB-Ausrüster drei Millionen Jerseys – doppelt so viele wie bei der WM 2006. Damit konnte Adidas den Umsatz mit Fußballprodukten hierzulande um mehr als 30% steigern. Auch in den Kategorien Running, Training sowie bei Lifestyle-Produkten verzeichnete die Marke deutliche Umsatzzuwächse. Der Umsatz von Reebok legte in Deutschland um 9% zu. Vor allem die Erlöse im eigenen Einzelhandelssegment konnten bei beiden Labels zweistellig gesteigert werden, mit besonderem Fokus auf dem Online-Geschäft. 
 
Roland Auschel, Vorstandsmitglied der Adidas Gruppe und verantwortlich für Global Sales: „Unser Geschäft in Deutschland, Österreich und der Schweiz wächst deutlich schneller als der Sportartikelmarkt. Wir sind sehr zufrieden mit unserer Entwicklung, bleiben aber weiterhin angriffslustig.“

Update, 5. März 2015: Der Konzernumsatz insgesamt wuchs im Geschäftsjahr 2014 um 2% und erreichte 14,5 Mrd. Euro. Der auf Anteilseigner entfallende Gewinn, der neben dem Gewinn aus den fortgeführten auch den aus aufgegebenen Geschäftsbereichen enthält, ging um 38%, von 787 Mio. auf 490 Mio. Euro, zurück. Bereinigt um den Verlust im Zusammenhang mit der geplanten Veräußerung von Rockport in Höhe von 82 Mio. Euro betrug der auf Anteilseigner entfallende Gewinn ohne Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte 650 Mio. Euro. 

2015 soll der Umsatz währungsbereinigt im mittleren einstelligen Bereich und der Konzerngewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen um 7 bis 10% steigen. Herbert Hainer: „Die Adidas Gruppe ist und bleibt ein Wachstumsunternehmen. 2015 werden wir mit all unseren Marken wachsen. Und dies, obwohl wir gegen den Vergleich mit dem WM-Jahr 2014 anlaufen und die Krise in der Ukraine unser Geschäft in Russland/GUS negativ beeinflusst. Gleichzeitig werden wir sicherstellen, dass der Gewinn schneller steigen wird als der Umsatz. Mit diesen Verbesserungen schaffen wir eine solide Grundlage für unseren neuen strategischen Geschäftsplan, den wir Ende März vorstellen werden.“ 

Im vierten Quartal 2014 startete das Unternehmen ein mehrjähriges Shareholder-Return-Programm, in dessen Rahmen der Konzern beabsichtigt, bis Ende 2017 insbesondere durch Aktienrückkäufe bis zu insgesamt 1,5 Mrd. Euro an die Aktionäre der Adidas AG zurückzugeben. Im Rahmen der ersten Tranche des Aktienrückkaufprogramms, das am 12. Dezember 2014 beendet wurde, kaufte Adidas insgesamt 4.889.142 Aktien zurück. Am 6. März 2015 startet die zweite Tranche, im Zuge derer eigene Aktien der Gesellschaft zu Anschaffungskosten von insgesamt bis zu 300 Mio. Euro (ohne Erwerbsnebenkosten), jedoch höchstens 6.000.000 Aktien, ausschließlich über die Börse zurückgekauft werden sollen.

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