Einbußen für Columbia Sportswear

  /  11.02.2013

Mit einem leichten Minus endet das Geschäftsjahr 2012 für Columbia Sportswear. Vor allem in der EMEA-Region müssen Umsatzrückgänge hingenommen werden; in Lateinamerika und Asien/Pazifik sieht es hingegen besser aus.

Columbia Sportswear schließt das Geschäftsjahr 2012 mit einem Minus von rund 1% ab: Die Umsätze sanken von 1,69 Mrd. Dollar in 2011 auf 1,67 Mrd. Dollar im vergangenen Jahr. Beim Nettogewinn muss ein Minus von rund 3% hingenommen werden, so liegt dieser bei 99,9 Mio. Dollar, nachdem das Unternehmen im Vorjahr 103,5 Mio. Dollar erzielte.

Umsatzeinbußen registriert Columbia Sportswear vor allem in der EMEA-Region; mit einem Minus von 44,8 Mio. Dollar und somit 16%. Auch in Kanada verzeichnet das Unternehmen ein Minus im zweistelligen Prozentbereich – 14,9 Mio. Dollar und so 11% weniger wurden dort umgesetzt. In den USA liegt das Minus bei etwa 1%, während Columbia Sportswear in der LAAP-Region (Latin America und Asia Pacific) um 36,6 Mio. Dollar und so um 11% zulegen konnte.

Mit Kleidung, Accessoires und Equipment wurde ein Nettoumsatz von 1,35 Mrd. Dollar erzielt, was einem Plus von rund 1% entspricht, mit Footwear 322,6 Mio. Dollar (-10%).

Im vierten Quartal 2012 ging der Umsatz um etwa 5% auf 501,1 Mio. Dollar zurück. Als Gründe werden unter anderem das Wetter und eine allgemeine Kaufzurückhaltung genannt.

Für das Geschäftsjahr 2013 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau, was im ersten Quartal rund 333 Mio. Dollar entspräche.

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