Die Relevanz von Cross-Channel-Systemen nimmt weiter zu, so wird bereits ein Drittel der Käufe im stationären Handel in Deutschland mit einer Recherche auf Suchmaschinen und in Onlineshops vorbereitet – 2011 waren dies noch 23%. Bei österreichischen Konsumenten sind es sogar 74,4%. Basierend auf den Ergebnissen der aktuellen Studie „Das Cross-Channel-Verhalten der Konsumenten – Herausforderung und Chance für den Handel“ des ECC in Zusammenarbeit mit Hybris auf dem D.A.CH.-Markt entsprechen die durch die Recherche generierten Käufe 50,2% der Umsätze in stationären Filialen. Auch vor Bestellungen in Print-Katalogen sowie bei Orders per Smartphone werden Informationskanäle wie Suchmaschinen und E-Stores zu Rate gezogen.
Für den traditionellen Einzelhandel sei nach Angaben des ECC von zentraler Bedeutung, wie durch eine gezielte Cross-Channel-Strategie auf das verändernde Konsumentenverhalten reagiert werden kann, um die Position im Wettbewerb behaupten zu können. „Die Ergebnisse der Studien zeigen einerseits sehr deutlich, welchen zunehmend entscheidenden Einfluss der digitale Kanal auf den gesamten Einkaufsprozess hat. Zum anderen wird aber auch immer klarer, dass der Konsument nicht in Kanälen denkt, sondern ein kanalübergreifendes Einkaufserlebnis fordert“, so Michael Hubrich, Country Manager Deutschland von Hybris. Der Schlüssel läge daher in einer klaren Omni-Commerce-Strategie, die eine schnelle Umsetzung und kurze Innovationszyklen ermöglicht.
