E-Shopping: 15% brechen Kauf ab

  /  04.06.2014

Die in Webshops möglichen Zahlverfahren haben großen Einfluss darauf, ob User den Kauf tatsächlich abschließen. Zu Umsatzsteigerungen führen vor allem…

Rund 15% der Konsumenten, die im World Wide Web shoppen, brechen nach Einschätzung der rund 900 befragten Onlinehändler den Kauf während des Zahlungsvorgangs ab. Knapp jeder siebte potenzielle Käufer geht dem Onlinehandel demnach kurz vor Abschluss des Kaufs verloren. Zu diesen Ergebnissen führte jetzt die Studie „Payment im E-Commerce“ des ECC Köln und der Hochschule Aschaffenburg.

Dabei spielen die Zahlungsmöglichkeiten eine wichtige Rolle. Laut Studie können Onlinehändler vor allem mit der Einführung von PayPal und Amazon Payments mit Umsatzsteigerungen rechnen. Rund 76% respektive 65% der Befragten verzeichneten nach Einführung dieser Zahlungsverfahren ein Umsatzplus. Auch eine Integration der Verfahren Prepaid-Karten (58,1%), Kreditkarte (57,9%), Kauf auf Rechnung (56,6%) oder Sofort-Überweisung (33,1%) hat die Umsätze um 11% oder mehr ansteigen lassen. „Der richtige Payment-Mix ist ein kritischer Erfolgsfaktor von Onlineshops. Die Auswirkungen auf die Conversion Rate können gewaltig sein. Es kommt dabei nicht darauf an, möglichst viele Zahlungsmethoden anzubieten, sondern die von den jeweiligen Zielgruppen gewünschten“, so Sabrina Mertens, Leiterin des ECC Köln.

Vor allem die Bezahlmöglichkeiten PayPal und Rechnung haben bei jeweils über 50% der befragten Onlinehändler zu rund einem Viertel weniger Transaktionsabbrüchen geführt. Auch bei der Einführung von Amazon Payments, der Zahlung mit Kreditkarte, Finanz-/Ratenkauf oder der Zahlung per Sofort-Überweisung konnte ein Rückgang der Abbrüche beobachtet werden. Branchenspezifische Zahlen konnten auf Nachfrage nicht genannt werden.

Lediglich knapp 8% der für die Studie befragten 2.000 User würden ohne Probleme auf ein alternatives Zahlungsverfahren ausweichen, sollte ihr Lieblingszahlverfahren nicht möglich sein.

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