E-Commerce: Konkurrenz durch Chinas Onlinehändler?

  /  23.07.2018

Die chinesischen E-Commerce-Plattformen Alibaba und JD.com könnten den deutschen Onlinehandel künftig neu aufmischen. Die Pläne…

Die Konkurrenz für deutsche Onlinehändler könnte künftig weiter steigen: Die chinesischen E-Commerce-Plattformen Alibaba und JD.com wollen offenbar den deutschen Markt angehen. Richard Liu, Gründer und Vorstandschef von JD.com, sagte gegenüber dem Handelsblatt, dass es ihm nicht mehr nur darum gehe, Produkte von Deutschland nach China zu verkaufen. Er wolle auch Produkte in Europa verkaufen. Bis Ende des Jahres solle die ausgearbeitete Strategie zur Erschließung des Marktes stehen. Auch ein eigenes Office wolle man noch in diesem Jahr hierzulande eröffnen. Aktuell werde laut Handelsblatt an der Logistikinfrastruktur für einen Marktstart in Europa gearbeitet. Alibaba baue bereits ein Logistikdrehkreuz in Lüttich in Belgien, während der Logistikpartner 4P Express, an dem Alibaba beteiligt ist, bis Ende 2018 ein Versandlager in der Nähe von Prag eröffnen wolle.

Der Markteinstieg in Deutschland sei aber nur über eine Akquisition möglich, beispielsweise von Onlinehändlern wie Zalando oder Otto oder Logistikern wie DHL. Das Ziel von Alibaba sei es, innerhalb von maximal 72 Stunden in jeden Winkel der Welt zu liefern. Dafür wolle man in den kommenden fünf Jahren 13 Mrd. Euro in den Ausbau des Logistiknetzes investieren.

Laut Handelsblatt könnten beide Unternehmen im Jahr 2025 zusammen auf einen Umsatz von rund 550 Mrd. Euro kommen, was mehr sei als der Umsatz der zehn größten deutschen Händler zusammen.

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