E-Commerce: Handel hat Verbesserungspotenzial

  /  22.10.2012

Viele Unternehmen vergeben Chancen zur Optimierung ihres Erfolges im E-Commerce und somit auch im stationären Handel. Zu diesem Ergebnis führte die Studie „Deutschlands beste Modehändler“, in der die E-Commerce-Performance von 38 Händlern analysiert wurde.

Auch im Jahr 2012 vergeben viele Filialisten, Vertikale und Einzelhändler in Deutschland Chancen zur Verbesserung des Geschäftserfolges im E-Commerce und im Zuge dessen auch im stationären Handel. Dies zeigt die zweite Ausgabe der Studie „Deutschlands beste Modehändler“ von Anxo Management Consulting, im Zuge derer analysiert wurde, wie sich 38 Unternehmen im E-Commerce entwickelt haben.

Anxo-Geschäftsführer Ralf Strehlau: „Die aktuelle Studie zeigt, dass Modehändler wie Zara und Mango mit den schnellen Veränderungen im Bereich Online sowie dem sich verändernden Mediennutzungsverhalten der Konsumenten sehr gut mithalten können. Andere Modehändler wie C&A scheinen dagegen ihre traditionellen Strukturen noch nicht ausreichend genug in Frage gestellt zu haben.“

Der durchschnittliche E-Performance-Wert der untersuchten Händler liegt bei 34 von 100 möglichen Punkten. Der Spitzenreiter, H&M, liegt mit 60,3 Punkten deutlich über diesem Durchschnitt. Knapp dahinter folgt Mango mit 59,6 Punkten.

Insbesondere Unternehmen, die das zunehmend mobile Surfverhalten oder die sozialen Medien in ihrer Online-Strategie noch nicht aufgegriffen haben, laufen laut Studie Gefahr, Kunden zu verlieren. In der Untersuchung liegen demnach Unternehmen vorne, die den Online-Shop als gleichwertigen Vertriebskanal zum stationären Handel erkannt haben und einen eigenen E-Store betreiben.

Strehlau: „Auch 2012 vergeben viele Modehändler in Deutschland deutliche Chancen zur Optimierung ihres Geschäftserfolges im E-Commerce und somit auch im stationären Handel. Viele Modehändler scheinen noch nicht erkannt zu haben, dass eine online- und offlineorientierte Markenbildungsstrategie, Multichannel-Vertrieb, die Einbindung von Social Media sowie die geschickte Ausnutzung von ROPO-Effekten mit zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Modehandel gehören.“

Neben H&M, Zara und Mango wurden auch Karstadt, Takko, Esprit, New Yorker, Orsay, Benetton, Pimkie, Vero Moda und Zero unter die Lupe genommen.

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