Das österreichische Underwear-Label Palmers kämpft weiter mit finanziellen Problemen, soll bereits vorsorglich Kündigungen beim AMS (Arbeitsmarktservice)-Frühwarnsystem gemeldet haben und die Januar-Gehälter nicht habe zahlen können. Nun hoffe man laut Medienberichten auf einen Investor, um das Unternehmen zu retten und eine Insolvenz bestenfalls vermeiden zu können. Einen Interessenten soll es bereits geben.
Der Verlust im Geschäftsjahr 2023/24 betrage rund 14,7 Mio. Euro, der Umsatz sei von 71,5 auf 66,6 Mio. Euro gesunken. Ende Juni werde zudem die Rückzahlung eines Kredits, der im Zuge der Corona-Pandemie gewährt wurde, fällig.
Bereits im Herbst letzten Jahres kündigte das Unternehmen mit rund 500 Mitarbeitenden an, sich im Laufe der nächsten zwei Jahre von rund einem Sechstel der Stores zu trennen – von 120 Shops sollen 20 die Türen schließen. Vor allem außerhalb des Heimatmarktes Österreich habe man sich übernommen und werde sich von einigen osteuropäischen Märkten zurückziehen. Für eine Modernisierung bzw. ein Rebranding für einen Teil der Stores wollte Palmers bis Ende 2024 über die Crowdinvesting-Plattform Rockets eine halbe Mio. Euro sammeln. Auf der Website der Marke fand sich der Slogan „Crowd Investing, not sorry.“ mit weiteren Informationen zu Investitionsmöglichkeiten. Die Mindestsumme kam nicht zusammen.
Drohende Insolvenz bei Palmers?
/ 05.02.2025Palmers steht weiterhin vor finanziellen Problemen und braucht jetzt einen Investor. 2024 wurden Shop-Schließungen angekündigt; eine Crowdfunding-Kampagne scheiterte…

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