Dr. Martens wird nicht verkauft

  /  24.07.2012

Das Label Dr. Martens soll nun doch nicht verkauft werden, da es laut Unternehmen kein faires Angebot gebe. Der Umsatz sei gestiegen und man wolle den Fokus jetzt unter anderem auf den Launch neuer Stores legen.

Die britische R. Griggs Group Ltd, die die Dr. Martens-Schuhe vertreibt, hat sich dazu entschieden, keine weiteren Verhandlungen mehr mit potenziellen Käufern einzugehen, da es kein faires Angebot für das Label gegeben habe. Der Fokus liege jetzt auf Investitionen in neue Stores, der Online-Präsenz sowie einer neuen Bekleidung- und Accessoire-Range. Dr. Martens eröffnete in den letzten zwei Jahren weltweit 15 Shops, weitere 30 Stores sowie der Ausbau des Online-Shops sind nun in Planung.

Ende März dieses Jahres lag der Kaufpreis für das Label bei 120 Mio. Pfund (144 Mio. Euro), im Juni 2012 wurde das Unternehmen auf 200 Mio. Pfund (256 Mio. Euro) geschätzt.

Im Geschäftsjahr 2011/12 (Stichtag: 31. März 2012) sollen die Erlöse von Dr. Martens um 15% auf 126 Mio. Pfund (161 Mio. Euro) gestiegen sein. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet das Unternehmen ein weiteres Umsatzplus von 20 bis 30% auf demnach 226 Mio. Pfund (290 Mio. Euro).

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