Der Umsatz von Dockers by Gerli stieg im Jahr 2014 zum dritten Mal in Folge – um 2,9%. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 setzt sich diese Entwicklung bislang fort, mit einem Anstieg von 6,7% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Auftragsbestände für das zweite Halbjahr, für die Herbst/Winter-Saison 2015/2016, liegen mengenmäßig leicht unter den vergleichbaren Vorjahreszahlen. Letztlich werden die Nachorders im Herbst über das Gesamtergebnis des Jahres 2015 entscheiden, heißt es seitens der Marke. Konkrete Zahlen werden nicht genannt. Geschäftsführer Ralf Grossmann: „Wir sind mit dem Jahr 2014 insgesamt recht zufrieden, die nicht gerade optimistischen Prognosen und Stimmungen im Gesamtmarkt haben wir mit unseren Zahlen wohl eindeutig übertroffen. Vor allem die finanziellen Probleme bei einigen Großkunden haben schon einige Kopfschmerzen bereitet, hinzu kam in Einzelfällen die Nichtversicherbarkeit. Insgesamt haben wir mit einem Plus von 2,9% allen Grund zufrieden zu sein.“
Die Exportquote ist 2014 mit knapp 35% in etwa konstant geblieben. Die wichtigsten Märkte für das Label sind Österreich, Belgien, Frankreich, Skandinavien und die Schweiz. Russland ist aufgrund der Gesamtsituation deutlich rückläufig. Von diesem Trend sind die Exporte nach Polen ebenfalls betroffen. „Ausgesprochen positiv“ haben sich die Exporte in den mittleren Osten entwickelt, heißt es.
Hinsichtlich der Produktionsländer belegen nach wie vor China und Vietnam die beiden ersten Plätze. Thailand hat seine Position aufgrund der steigenden Gesamtkosten abgeben müssen; ein Teil der Produktion ist nach Kambodscha verlagert worden. Mit Portugal und Spanien wird Europa zum ersten Mal seit längerer Zeit wieder in der Liste der Produktionsländer auftauchen. Grossmann erklärt: „Wir werden mit Portugal für Herrenschuhe und Spanien für die Damenschuhe ein komplett neues Konzept entwickeln. Wir bieten hier ein neues modisches und qualitativ höherwertiges Kollektionssegment mit kurzen Lieferzeiten an. Ganz normal als aktuell aufgestellte Vororder, mit kurzen Terminen und modischer Aktualität. In Garda haben wir diesen Ansatz im Herrenbereich vorgestellt. Die Reaktion war sehr positiv.“
