In Deutschland stieg das Marktvolumen in den Segmenten Wäsche, Bademode und Strumpfwaren im vergangenen Jahr im Vergleich zu 2010 um mehr als 3% auf über 5,7 Mrd. Euro. Insbesondere die Bereiche Bademode und Strumpfwaren legten mit einem Plus von jeweils mehr als 5% zu. Damit ist die Branche insgesamt auf Wachstumskurs, erreicht aber nicht die noch im Jahr 2007 übersprungene sechs Mrd. Euro-Hürde.
Im Geschlechtervergleich fällt auf, dass sich Frauen deutlich kaufaffiner zeigten als Männer. Während letztere im Schnitt nur 17,49 Euro investieren, kauften die Damen Produkte im Wert von 53,17 Euro.
Auch für Kleidung insgesamt griffen die Deutschen 2011 tiefer in die Tasche als noch im Vorjahr, wobei erneut die mehr Geld für Frauen- als für Männermode ausgeben wurde. Im Bereich Damenmode (ausgenommen die anfangs genannten Segmente) wird ein Plus von 3,6% auf rund 23,5 Mrd. Euro verbucht, bei Herrenmode sind es plus 4% und somit rund 13,3 Mrd Euro.
Diese Ergebnisse förderte jetzt der „Markt: Monitor Wäsche, Bademoden und Strumpfwaren 2012“ der BBE Handelsberatung und Marketmedia24 zutage.
