Mit einem Umsatzwachstum von 6,7% auf 12,88 Mio. Euro schließt der Interaktive Handel das erste Quartal 2016 laut der Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) ab. Der Onlinehandel legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,7% zu und beläuft sich damit auf 12,01 Mio. Euro. Demnach hat dieser einen Anteil von 93,3% am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels. Nach wie vor kauften die deutschen Verbraucher besonders gerne Bekleidung über diese Wege: Der Topseller verzeichnete ein Umsatzwachstum von 4% auf 2,78 Mio. Euro.
Nahezu die Hälfte der Gesamtumsätze des Interaktiven Handels wurde über Onlinemarktplätze erzielt, die im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,5% wuchsen und einen Umsatz von 6,24 Mio. Euro erzielten. Das Wachstum der Multichannel-Versender hat sich abgeschwächt, liegt aber immer noch bei einem Plus von 10,9% und einem Umsatz von 4,48 Mio. Euro. Größtes Wachstum verzeichneten im ersten Quartal 2016 die Internet Pure Player mit einem Plus von 31,2% auf 1,79 Mio. Euro.
Zum „Interaktiven Handel“ zählt beim Bundesverband des Deutschen Versandhandels der Online-Versandhandel von Waren wie Bücher, Bekleidung oder Spielzeug. In den angegebenen Umsätze enthalten ist der klassische Kataloghandel, also das, was Kunden noch per Fax, Telefon oder dem klassischen Bestellformular kaufen, das Teleshopping-Geschäft und alles, was über die Onlineshops von Händlern gekauft wird. Nicht enthalten sind Umsätze aus dem Dienstleistungsgeschäft, also Downloads und der Onlinekauf von Konzert- oder Theaterkarten.
