Heinrich Deichmann, Chef der gleichnamigen Schuhkette, ist der Meinung, dass sich die gesamte Branche sowie die Endverbraucher auf höhere Einstiegspreislagen einstellen müssen. Die Veränderungen in der produzierenden Volksrepublik China als auch in den fernöstlichen Schwellenländern seien drastisch, da sowohl die Rohstoffpreise als auch die Lohnkosten immer weiter ansteigen werden, berichtet der Geschäftsführende Direktor im Interview mit dem Spiegel. In diesem Jahr könne der Konzern die Preise zwar noch halten, dies ginge allerdings zu Lasten der eigenen Marge.
Für die Zukunft plane das Unternehmen eine Expansion nach Russland. Der Filialist setzte im Geschäftsjahr 2012 rund 4,5 Mrd. Euro um, davon wurden 58% im Ausland erwirtschaftet.
