Choice in eCommerce: Petition für freien Online-Handel

  /  17.12.2013

Die Initiative Choice in eCommerce hat eine Petition eingereicht, mit der Einschränkungen und Verboten für Online-Händler entgegen gewirkt werden soll…

Choice in eCommerce, eine Initiative für Angebotsvielfalt und Innovation im Online-Handel, hat am 17. Dezember 2013 eine Petition mit mehr als 14.000 Unterschriften von Online-Händlern aus ganz Europa an Olli Rehn, den Vize-Präsidenten der Europäischen Kommission, übergeben. Diese fordert Hersteller und Markeninhaber dazu auf, von Handelsbeschränkungen oder Verboten für Online-Händler abzusehen.

Unternehmen wie Adidas, Mammut oder Lowa hatten sich gegen den Verkauf von Markenware über nicht exklusive Online-Plattformen wie Ebay und Amazon ausgesprochen und diesen eine unzureichende Beratung sowie schlechte Produktionspräsentationen vorgeworfen.

Sprecher der im April dieses Jahres ins Leben gerufenen Initiative ist Oliver Prothmann, der erklärt: „Hersteller müssen davon absehen, grundsätzliche Verbote oder Einschränkungen für den Online-Handel auszusprechen. Gleichzeitig muss die Politik unnötigen Beschränkungen des Online-Handels effektiv entgegenwirken. Wir haben eine Petition ins Leben gerufen, die alle Parteien zu einem entsprechenden Handeln aufruft“.

Eine von Choice in eCommerce initiierte, europaweite, branchenübergreifende Umfrage unter rund 2.000 Online-Händlern zeige, dass viele Händler Verkaufseinschränkungen für den Online-Handel als bedrohlich wahrnehmen: Laut den Ergebnissen spüren rund 60% der Befragten negative Auswirkungen, teilweise bis hin zu Ängsten vor einer Insolvenz. Zudem limitieren Verkaufsverbote die Produktauswahl und Transparenz für Verbraucher.

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