Chic Beijing: 90.000 Besucher

  /  01.04.2014

90.000 Besucher hat es laut Veranstalter zur letzten Chic Beijing gezogen, bevor die Exhibition im kommenden Jahr nach Shanghai zieht…

Die Chic Beijing schloss am 29. März 2014 mit laut Veranstalter rund 90.000 Besuchern, und somit mit einem Rückgang von 10%, die Türen. Die Qualität der Visitors soll sich im Vergleich zum Vorjahr aber wesentlich verbessert haben und die Stimmung an den Ständen sowie den Pavillons aus Frankreich, Italien, Deutschland, Österreich und der Türkei gut gewesen sein.

Birgit Leben, Export/Sales Manager von Annette Görtz: „Wir sind zum ersten Mal auf der Messe. Wir haben nun ganz neue Vorstellungen über den chinesischen Markt bekommen. Eigentlich hatten wir gar nicht die Erwartungshaltung, dass Aufträge geschrieben werden, aber offensichtlich trifft unsere Kollektion genau den Geschmack chinesischer Konsumentinnen. Wir haben Orders geschrieben.“ Nathalie Chaize aus Frankreich erklärt: „Die Chic hat uns aufgezeigt, dass ein neuer Geschäftstypus in China entsteht. Wir haben viele Multibrand-Stores und Boutiquen auf unserem Stand empfangen. Französischer Stil ist gefragt.“ Roger Jones von Jones & Jones aus Großbritannien berichtet: „Es ist unsere erste Beteiligung, die uns gute Kontakte im E-Commerce-Bereich gebracht hat. Genau in diese Richtungen wollen wir auch in China gehen.“ Mehr als 1.000 Aussteller, davon 400 aus dem Ausland, präsentierten sich auf der Chic.

Im Vorfeld der Messe fokussierte diese das Thema Match-Making. So wurden unter anderem mittels E-Mail-Newslettern die Profile selektiver, internationaler Aussteller an prospektive Kunden gesendet. Während der Messe fanden Modenschauen gezielt für geladene VIP-Einkäufer, ebenso wie Symposien, Seminare, Vorträge und Workshops für Fachbesucher statt.

Ab 2015 findet die Chic nicht mehr in Peking, sondern in Shanghai statt, zeitgleich zur Intertextile Shanghai. Beide Exhibitions belegen je rund 100.000 qm. Im Zuge des Umzugs ist die Umsetzung eines neuen Messekonzepts nach Lifestyle-Welten geplant – anstelle der Konzentration auf die Segmente Mens-, Womens- und Kidswear, Body/Beachwear sowie Accessoires. Letztes soll künftig ausgebaut werden.

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