CCC erhöht Druck auf C&A

  /  18.03.2013

Die Kampagne für Saubere Kleidung hatte C&A erst kürzlich in Gesprächen dazu aufgefordert, eine entsprechende „faire“ Entschädigung für die Brandopfer in Bangladesch zu zahlen, bisher sei diese ausgeblieben.

Obwohl den Hinterbliebenen des Brandes in der Textilfabrik Tazreen Fashion in Bangladesch, dem vor drei Monaten 112 Menschen zum Opfer fielen, eine Entschädigung seitens der dort produzierenden Unternehmen wie C&A und Kik zugesichert worden war, sei diese laut der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC = Clean Clothes Campaign) entweder in keinem „fairem“ Ausmaß oder überhaupt nicht geleistet worden. Nach einem Treffen Ende Februar 2012 sei ein Entschädigungspaket mit verschiedenen Leistungen gegenüber den Hinterbliebenen sowie ein Treffen mit bangladeschischen Gewerkschaften angekündigt worden, dem C&A nach mehrfacher Aufforderung erst jetzt zugestimmt habe, Kik, heißt es laut CCC, sei weit weniger entgegen kommend und weise jegliche Verantwortung von sich.

Im Zuge dessen soll ein Brandschutzabkommen unterzeichnet werden, das C&A laut Unternehmensangaben zunächst hatte prüfen wollen. Die Kampagne für Saubere Kleidung beharrt jedoch darauf, dass dies ein wichtiger Schritt für die künftige Sicherheit der Fabrikarbeiter in Entwicklungsländern sei. Seit dem Brand in der Tazreen Fashion-Fabrik gab es laut CCC 28 weitere in Bangladesch. Mit Online-Protestaktionen via E-Mail und Facebook will die Kampagne für Saubere Kleidung den öffentlichen Druck auf die beiden Unternehmen nun erhöhen und so zumindest eine anteilige Entschädigung forcieren.

FÜR DEN VOLLSTÄNDIGEN INHALT DIESER SEITE, MELDEN SIE SICH BITTE AN.

Noch kein Mitglied?

Dann registrieren Sie sich jetzt für den kostenfreien 1st-blue-Business Club.
Als Teil unserer Community erhalten Sie Zugriff auf Branchen-News, Orderinfos, Netzwerktools und den wöchentlichen B2B-Newsletter.