Im Prozess gegen Fälschungen und Markenrechtsverletzungen erwirkt das schwedische Label Canada Goose eine Grundsatzentscheidung gegen fünf Angeklagte, die in den Jahren 2009 bis 2012 gefälschte Jacken und Luxusartikel des Brands auf dem schwedischen Markt verkauft hatten. Das Gericht in Stockholm befand die Angeklagten wegen Betrugs, Markenrechtsverletzung und des Verstoßes gegen die Zollbestimmungen für schuldig. Zwei der Täter wurden zu Freiheitsstrafen und Schadensersatzzahlungen in Höhe von 701.000 SEK (rund 81.500 Euro) an Canada Goose verurteilt.
In den Produktfälschungen sieht das schwedische Gericht ein signifikantes Problem für die Wirtschaft, wohl aber auch für die Gesundheit des Verbrauchers. Letzte Untersuchungen gefälschter Canada Goose-Jacken sollen ergeben haben, dass die Plagiate Federmulch und anderes Füllmaterial enthalten, die oft mit Bakterien, Pilzen, Schimmel und sogar Fäkalien verschmutzt sind. Für Canada Goose sei damit ein eindeutiges Zeichen gesetzt worden. „Das ist ein klarer Sieg für den Schutz des geistigen Eigentums sowie der Verbraucher und eine klare Botschaft, dass Plagiate nicht toleriert werden können“, so Kevin Spreekmeester, VP Global Marketing Canada Goose Inc. und Co-Chair des Canadian Intellectual Property Council (CIPC).
