BVH korrigiert Jahresprognose für Onlinehandel

  /  25.11.2013

Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels überarbeitet die Jahreshochrechnung für den Umsatz im Online- und Versandhandel. Ob diese zuvor zu niedrig angesetzt war?

Obwohl man für das Jahr 2013 bereits von Umsatzsprüngen ausgegangen war, hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels die Jahresprognose für den Online- sowie Versandhandel nach oben korrigieren müssen. Diese Hochrechnung beruft sich unter anderem auf das Umsatzplus im dritten Quartal, in dem rund 12 Mrd. Euro und damit 26,7% mehr gegenüber dem Vorjahreszeitraum umgesetzt wurden (9,19 Mrd. Euro).

Mehr als vier Fünftel der Gesamtumsätze konnten über den Onlinehandel erwirtschaftet werden (83,4%). Zu den umsatzstärksten Warengruppen gehören hier mit 3,23 Mrd. Euro nach wie vor Textilien, gefolgt von Büchern, DVDs und CDs sowie Unterhaltungselektronik (beide 930 Mio. Euro). Ursprünglich belief sich die Hochrechnung für den Jahresumsatz im Online- sowie Versandhandel auf 43,5 Mrd. Euro, was einer Steigerung von 10,6% im Vergleich zu 2012 entspricht. Ausgehend von der Erfahrung, dass im vierten Quartal insbesondere das Weihnachtsgeschäft noch einmal für einen Umsatzschub sorgt, rechnet der BVH nun mit einem Plus von 22,2% auf etwa 48 Mrd. Euro.

Der reine Onlineanteil soll nach aktuellen Hochrechnungen bei 39,8 Mrd. Euro liegen und damit bei einem Plus von 44,2% im Vergleich zum Vorjahr. Ursprünglich war der Verband für 2013 von einem E-Commerce-Umsatz von 33,5 Mrd. Euro (+21,3%) ausgegangen.

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