Für den Online-Handel läuft das Jahr 2012 besser als erwartet. Zu diesem Ergebnis kam jetzt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh). Im dritten Quartal erwirtschafteten Online- und Versandhändler einen Umsatz von 9,19 Mrd. Euro (ohne digitale Dienstleistungen). Dabei sind Bekleidung, Textilien und Schuhe mit 3,23 Mrd. Euro das stärkste Segment vor Büchern, Bild- und Tonträgern sowie Unterhaltungselektronik mit jeweils 930 Mio. Euro. Insgesamt wurden 6,745 Mrd. Euro durch E-Commerce erzielt.
In den ersten drei Quartalen konnten zusammen 27,28 Mrd. Euro umgesetzt werden. Der durchschnittliche Anteil des E-Commerce von Januar bis September 2012 liegt dabei bei rund 72%, was 19,7 Mrd. Euro entspricht.
Da sich der durchschnittliche Umsatz im vierten Quartal durch das Weihnachtsgeschäft laut bvh mindestens um 20% steigert, wird für das Gesamtjahr nun mit einem Umsatz von rund 38 Mrd. Euro gerechnet, was einem Plus von 11,8% im Vergleich zum Jahr 2011 entspricht und einem Plus von 7,4% im Vergleich zur ursprünglichen Prognose.
Der reine E-Commerce-Anteil soll bei 27,5 Mrd. Euro (+26,5% im Vergleich zum Jahr 2011) liegen und entspricht damit einem Anteil von rund 72% am gesamten Umsatz des Interaktiven Handels. Ursprünglich war der bvh für 2012 von 25,3 Mrd. Euro ausgegangen.
Bvh: E-Commerce auf Wachstumskurs
/ 18.10.2012Da der Online-Handel im dritten Quartal dieses Jahres noch stärker gewachsen ist als in den ersten sechs Monaten, wird jetzt auch die Gesamtumsatzprognose für 2012 heraufgesetzt – um 11,8%. Der reine E-Commerce-Anteil soll bei 27,5 Mrd. Euro liegen, was einem Plus von 26,5% im Vergleich zu 2011 entspricht.

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